9.01 «Anne» / Mels 2016

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Konzept und Umsetzung vom Bühnebild
— Die Premiere von «Anne» ist am Freitag, 2. September 2016 —

Das Alte Kino Mels hat vom S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. die Schweizer Erstaufführungsrechte für die neue Theaterfassung von «Anne» bekommen. Unter der künstlerischen Leitung von Romy Forlin, begleitet vom deutschen Schauspieler und Regisseur Volker Ranisch wird das Stück im kommenden September auf die Bühne kommen.

«Anne» feiert am Freitag den 2. September 2016 Premiere. Weitere Spieldaten, Reservation, http://www.alteskino.ch/Veranstaltungen/Theater

Sa 03.09.
Do bis Sa 08.–10.09.
Do bis Sa 15.–17.09.
Do bis Sa 22.–24.09. (22. September geschlossene Gesellschaft)
Do bis Sa 29.09.–1.10.

Für Interessierte:
*Leon de Winter gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Schriftsteller und Filmemacher der Niederlande. Zusammen mit der Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin Jessica Durlacher hat er den Anne Frank Stoff neu dramatisiert. Das Autorenpaar konnte dabei auf die 2013 erstmals erschienene ›Anne Frank
Gesamtausgabe‹ zurückgreifen.

Bühnenstück:
Vom 6. Juli 1942 bis zum 4. August 1944 hält sich Anne Frank mit ihrer jüdischen Familie im Hinterhaus, Amsterdam, Prinsengracht 263, versteckt.
Ihrem Tagebuch vertraut sie Details des zermürbenden Alltags von insgesamt acht Personen an, die auf engstem Raum leben. Sie beschreibt die Routine eines Lebens auf Zehenspitzen. Eindringlich schildert sie die immer vorherrschende Angst vor dem Entdecktwerden durch die deutsche Nazibesatzung. Sie notiert die ganz
persönlichen Probleme und Nöte eines jungen Mädchens, das zur Frau heranwächst und formuliert ihre ganz eigene Vision von einem normalen Leben nach der herbeigesehnten Befreiung: ein richtiges Bad nehmen, ausgiebig schlemmen gehen, in Paris leben, dort studieren, Schriftstellerin werden.

Bühnenbild:
Für das Laientheater ist die Limitierung der Mittel normal, für uns keine schlechte Basis für starke Entwürfe. So zumindest ist unser Eindruck nach dem Aufbau der Elemente zum «Modell».

Der Raum besteht aus klaren 75cm hohen Wänden die wiederum klaren, nachvollziehbaren Räumen nachzeichnen. In der selben schlichten Ausstrahlung setzen wir einen Grundstock an Einrichtungsgegenständen ein.
Die Idee war, das Hinterhaus als Grundriss-Modell auf einer Ebene zu präsentieren. Grau in Grau, mal kalt und mal warm je nach Lichteinstellung. Das Bunte und Starke, Schwache und Fragile zieht ein mit den LaiendarstellerInnen, mit den Requistien aus dem Haushalt von Franks und van Pels.

Das Team zum Bühnenbild
Lea Gerber · Holzarbeiten, http://www.ateliervolvox.ch
Martin Fischer · Metallarbeit, Bauleitung, http://a-faire.ch
Martina Good / Fischer · Requisiten
Martina Good · Kostüm
Renè Good · Licht / Technik